Biodiversitätsdächer – Lebensraum für Insekten & Natur auf dem Dach
Biodiversitätsdächer sind die nächste Entwicklungsstufe der Dachbegrünung. Sie gehen weit über klassische extensive Gründächer hinaus und schaffen wertvolle Lebensräume für Insekten, Vögel und Kleintiere – mitten in der Stadt, auf Garagen, Carports, Wohnhäusern und Gewerbeobjekten.
In Zeiten von Klimawandel, Artensterben und zunehmender Versiegelung sind Biodiversitätsdächer ein wichtiger Beitrag zu einer ökologisch wertvollen Stadtlandschaft.
Sie kombinieren robuste Sedumarten, blühfreudige Stauden und strukturreiche Elemente wie Totholz, Steinhaufen oder Sandlinsen. Dadurch entsteht ein kleines Ökosystem, das sich selbst stabilisiert und eine enorme ökologische Wirkung entfaltet.
Welche Pflanzen eignen sich für Biodiversitätsdächer?
Ein Biodiversitätsdach kombiniert Sedumarten, Stauden, Wildkräuter und Gräser.
Die Mischung sorgt für ganzjährige Struktur, Blüte und Nahrung.
Sedumarten (Grundgerüst)
• Sedum album
• Sedum acre
• Sedum spurium
• Sedum reflexum
• Sedum sexangulare
• Sedum floriferum
Diese Arten sind robust, trockenheitsverträglich und bilden die Basis.
Blühstauden & Kräuter (für Insekten)
• Thymus serpyllum (Sand‑Thymian)
• Dianthus deltoides (Heidenelke)
• Armeria maritima (Grasnelke)
• Achillea millefolium (Schafgarbe)
• Origanum vulgare (Dost)
• Allium schoenoprasum (Schnittlauch)
• Linaria vulgaris (Leinkraut)
Gräser & Strukturpflanzen
• Festuca ovina (Schaf‑Schwingel)
• Koeleria glauca (Blaugrünes Schillergras)
Diese Pflanzen schaffen Höhenunterschiede und Struktur.
Warum Biodiversitätsdächer so wertvoll sind
✔ Lebensraum für Wildbienen
Über 50 % der Wildbienenarten nisten im Boden – Sandlinsen sind ideal dafür.
✔ Nahrung für Schmetterlinge
Blütenstauden bieten Nektar über viele Monate.
✔ Rückzugsorte für Käfer & Kleintiere
Totholz und Steinhaufen schaffen natürliche Schutzräume.
✔ Ökologisch besonders wertvoll
Biodiversitätsdächer gelten als Premium‑Gründächer, da sie:
• Artenvielfalt fördern
• Mikroklimata verbessern
• Regenwasser speichern
• Hitzeinseln reduzieren
• CO₂ binden
✔ Beitrag zum Artenschutz
In Städten fehlen natürliche Lebensräume – Dächer werden zu Ersatzbiotopen.
Wie entsteht ein Biodiversitätsdach?
Ein Biodiversitätsdach kombiniert Sedumarten, Stauden, Wildkräuter und Gräser.
1. Grundaufbau
• Wurzelschutz
• Drainage
• Filtervlies
• Spezielles Dachsubstrat
2. Pflanzschicht
• Sedum‑Matten oder Sedumsprossen
• Stauden & Kräuter
• Wildpflanzen
3. Strukturelemente
• Totholz
• Steinhaufen
• Sandlinsen
• Nisthilfen
4. Pflege (minimal)
• 1–2 Kontrollen pro Jahr
• Entfernen von unerwünschtem Bewuchs
• Nachsaat bei Bedarf
Warum Dachbegrünung Schäfer der richtige Partner ist
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• Erfahrung aus hunderten Projekten
• Perfekt abgestimmte Systeme
• Faire Preise & ehrliche Beratung
• Lieferung von Pflanzen, Substrat & Systehmaufbau
Für wen eignen sich Biodiversitätsdächer?
• Privatkunden mit Garagen & Carports
• Wohnhäuser & Mehrfamilienhäuser
• Gewerbeobjekte
• Kommunale Gebäude
• Schulen & Kindergärten
• Firmen, die Nachhaltigkeit sichtbar machen möchten
Biodiversitätsdächer sind kleine Naturschutzgebiete auf dem Dach
Sie schaffen Lebensräume, fördern Artenvielfalt und verbessern das Stadtklima – und das alles auf Flächen, die sonst ungenutzt bleiben würden.
Mit den richtigen Pflanzen, Strukturen und Materialien entsteht ein Dach, das nicht nur schön aussieht, sondern auch einen echten Beitrag zum Artenschutz leistet.

